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Die Stadt Romrod wurde im Jahr 2021 das Förderprogramm „Zukunftswerkstatt Kommune-Attraktiv im Wandel“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen. Dieses Programm soll dazu beitragen Strategien zur Daseinsvorsorge in Kommunen zu entwickeln, die von Abwanderung und Überalterung betroffenen sind. Es läuft von 2021 bis 2024 und wird mit 40.000 € jährlich gefördert.

Die Stadt Romrod, ihre Verwaltung und Bevölkerung setzen sich schon lange mit zukunftsrelevanten Themen auseinander, u. a. im Rahmen der Dorferneuerung, dem Stadtmarketing oder dem Wettbewerben „Unser Dorf“. Am Anfang nahmen die Themen Wohnen und Leerstand eine hohen Stellenwert ein. Themen wie Teilhabe, Wohnen im Alter und Sozialraumorientierung kamen dazu. Die Idee des Mehrgenerationenhauses wurde geboren und mit vielfältigen Angeboten umgesetzt. Auch weitere Projekte wie das Senior:innenwohnen mitten im Ort oder das Tagespflegenetz für Tagesmütter sind umgesetzt.

Das Projekt ZWK bietet die Chance und Möglichkeit, auf das bisher Erreichte zu schauen und zu diskutieren, wie es weitergehen soll und welche Themen im Rahmen der Demografiestrategie stärker beachtet werden sollen. Ein besonderes Augenmerk soll außerdem auf die Jugendlichen und ihre Bedürfnisse sowie die Vereine und ihre zu meisternden Herausforderungen im Rahmen des demografischen Wandels gelegt werden.

Es wurde seitens der ZWK eine fünfstufige Systematik (Kick-Off, Kommunalprofil, Zukunftswerkstatt, Werkstattplan, Zwischenbilanz) entwickelt – in 5 Schritten zum Ziel:

1. Kickoff

Der Kick-Off versteht sich als Auftaktveranstaltung und ist ein wichtiges erstes Treffen, um möglichst viele am Prozess direkt oder indirekt beteiligte Parteien einzubinden. Der Schritt dient der Projektvorstellung, dem Kennenlernen der Akteurinnen und Akteure und abhängig von der bestehenden Situation bereits der Absprache weiterer Schritte und Details. Die Auswahl der Personen kann hier variieren.

2. Kommunalprofil

Das Kommunalprofil enthält für die Beschreibung der demografischen Entwicklung notwendige statistische Daten sowie eine Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen relevanten Maßnahmen und Projekte. Vervollständigt wird das Kommunalprofil durch eine SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) auf Basis der gesammelten Daten sowie qualitativer Interviews. Damit bietet es erste inhaltliche Anhaltspunkte für mögliche Handlungsfelder.

Am 18.01.2022 fand die Vorstellung des beauftragen Kommunalprofils als Zoom-Meeting statt. Den Zoom-Mitschnitt der Veranstaltung können Sie gerne bei uns anfordern.

3. Zukunftswerkstatt

Auf der Basis des Kommunalprofils sollen wichtige Handlungsfelder in gemeinsamer Diskussion identifiziert, priorisiert und mit möglichen Maßnahmen versehen werden. Vor der Zukunftswerkstatt haben wir jeweils ein Treffen mit den örtlichen Vereinen, den Selbstständigen und den Jugendlichen um die Bedarfe und die Ideen der unterschiedlichen Gruppen abzufragen.

Die Zukunftswerkstatt bietet hierbei die Plattform für die notwendige Diskussionen.

Vorbereitenden Treffen zur Zukunftswerkstatt:

Haben Sie Interesse mitzumachen? Haben Sie Fragen?

Dann können Sie sich gerne bei uns melden:

Melanie Merte
Tel.: 06636/91894-13
E-Mail: melanie.merte@romrod.de

Aktuelles rund um die Zukunftswerkstatt

Aktuelle Informationen rund um das Projekt Zukunftswerkstatt finden Sie in unserer Rubrik “Aktuelles”.

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