Krummacker und Rabenstrut: Feuerwehr Romrod stellte Anwohnern Stadtfeuerwehrtag vor
Die Feuerwehr Romrod hat am gestrigen Freitagabend im Rahmen einer Informationsveranstaltung das Programm und das Konzept für den diesjährigen Stadtfeuerwehrtag vorgestellt. Dazu waren zunächst die Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich Krummacker und Rabenstrut eingeladen worden, da der Stadtfeuerwehrtag am 5. September unmittelbar in ihrem Wohnumfeld stattfinden wird. Rund 20 Personen folgten der Einladung. Ziel der Veranstaltung war es, frühzeitig über den geplanten Ablauf zu informieren, mögliche Einschränkungen offen anzusprechen und gleichzeitig für den Stadtfeuerwehrtag zu werben.
Der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Romrod, Reinhold Weitzel (Foto links), begrüßte die Anwesenden und ging kurz auf die Idee der Veranstaltung ein. Anschließend stellte Volker Schwenzfeier aus dem Organisationsteam den geplanten Rahmen, das Programm und die Hintergründe vor. Die Feuerwehren der Stadt Romrod gehen in diesem Jahr bewusst einen anderen Weg, denn die Veranstaltung wird nicht am Feuerwehrhaus in der Jahnstraße durchgeführt, sondern dort, wo viele Familien leben. Los geht’s am 5. September um 11 Uhr.
„Mit einem klassischen Tag der offenen Tür erreicht man heute nicht mehr automatisch die Menschen, mit denen wir als Feuerwehr ins Gespräch kommen möchten. Deshalb haben wir uns entschieden, dorthin zu gehen, wo viele Familien leben. Wir wollen Feuerwehr sichtbar machen, Fragen beantworten und einen Tag für die ganze Familie anbieten“, erklärte Volker Schwenzfeier. Das Programm soll auch Raum für Begegnung schaffen. Geplant sind unter anderem eine historische Fahrzeugausstellung, ein Kinderprogramm der Kinder- und Jugendfeuerwehr, Waffeln vom Förderverein der Kita, eine große Hüpfburg der Partnerfeuerwehr aus Wechmar, Hubschrauberrundflüge sowie die bekannte Kartoffelbrandwurst.
Ein besonderer Programmpunkt ist die große Übung aller Romröder Stadtteile, die um 13 Uhr im Bereich der Kreuzung Rabenstrut und Krummacker beginnt. Dabei möchten die Feuerwehren der Stadt Romrod zeigen, wie die Zusammenarbeit der einzelnen Stadtteilwehren im Einsatzfall funktioniert und welche Aufgaben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte übernehmen.
Neben dem Programm steht auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Feuerwehren der Stadt Romrod möchten mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und zeigen, wer hinter der Feuerwehr steht. Denn Feuerwehr bedeutet nicht nur Fahrzeuge, Technik und Einsätze. Feuerwehr bedeutet Menschen aus Romrod, die sich ehrenamtlich für ihre Stadt und ihre Mitmenschen einsetzen. Gleichzeitig wollen die Verantwortlichen auch auf die Herausforderungen der kommenden Jahre aufmerksam machen. Die Feuerwehr Romrod ist einsatzfähig und für die Bürgerinnen und Bürger da. Damit das auch langfristig so bleibt, werden neue aktive Mitglieder gebraucht. Besonders Erwachsene, die sich vorstellen können, Teil der Einsatzabteilung zu werden, sind herzlich eingeladen, die Feuerwehr kennenzulernen.
Auch Wehrführer Manuel Gemmer (Foto rechts) machte deutlich, wie wichtig der Stadtfeuerwehrtag für die Brandschützer aus der Schlossstadt ist. Er dankte den Anwohnerinnen und Anwohnern für die offene Unterstützung und die konstruktiven Gespräche im Vorfeld der Veranstaltung.
Das gesamte Organisationsteam lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Romrod und den Stadtteilen herzlich ein, am 5. September zum Stadtfeuerwehrtag zu kommen. „Wir freuen uns auf viele Gäste aus ganz Romrod. Kommt vorbei, bringt Familie, Freunde und Nachbarn mit und erlebt Feuerwehr dort, wo sie gebraucht wird: mitten in unserer Stadt. Der Stadtfeuerwehrtag soll ein Tag für ganz Romrod werden“, so das Organisationsteam.
Mehr Infos zum Stadtfeuerwehrtag: https://aktion.feuerwehr-romrod.de/