Bundesnetzagentur warnt Photovoltaikanlagen-Betreiber vor gefälschten Briefen
Die Bundesnetzagentur warnt aktuell vor gefälschten Schreiben, die offenbar an Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen verschickt werden. In diesen Briefen wird behauptet, die jeweilige PV-Anlage sei nicht ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister registriert worden. Außerdem wird eine Zahlung auf ein angebliches Konto der Bundesnetzagentur gefordert.
Laut Bundesnetzagentur handelt es sich bei diesen Schreiben um Fälschungen. Die Behörde warnt ausdrücklich davor, Geld zu überweisen oder persönliche Daten weiterzugeben. Besonders auffällig sind unter anderem falsche Absenderangaben, nicht existierende Telefonnummern, eine gefälschte E-Mail-Adresse sowie fehlende Unterzeichner im Schreiben.
Was Betroffene tun sollten
Wer ein solches Schreiben erhält, sollte keine Zahlung leisten, nicht auf die angegebene E-Mail-Adresse antworten und keine persönlichen Daten wie IBAN oder Kontaktdaten übermitteln. Die Bundesnetzagentur empfiehlt außerdem, gegebenenfalls die örtliche Polizei zu informieren und Strafanzeige gegen unbekannt zu erstatten.
Im Zweifel sollten Betreiber von Photovoltaikanlagen direkt die offiziellen Kontaktwege der Bundesnetzagentur nutzen und verdächtige Schreiben sorgfältig prüfen.