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Feuerwehren aus Romrod und Alsfeld löschten Waldbrand am Maifeiertag

Von Volker Schwenzfeier

Am 1. Mai wurden die Feuerwehren der Stadt Romrod zu einem Waldbrand zwischen Romrod und Alsfeld alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar, sodass die Einsatzstelle schnell lokalisiert werden konnte.

Vor Ort brannte eine Waldfläche, die sich im weiteren Verlauf deutlich ausbreitete. Für die Feuerwehren der Stadt Romrod wurde Vollalarm ausgelöst. Rund 60 Einsatzkräfte aus allen Stadtteilen waren im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch Kräfte aus den Nachbarkommunen Schwalmtal und Alsfeld.

Wasserversorgung im Wald eine große Herausforderung

Eine große Herausforderung war die Wasserversorgung. Anders als bei einem Brand in einem Wohngebiet gibt es im Wald keine Hydranten direkt an der Einsatzstelle. Das Löschwasser muss daher mit Tanklöschfahrzeugen herangebracht oder über längere Strecken gefördert werden. Gleichzeitig wird bei einem Waldbrand viel Wasser benötigt, weil sich Glutnester im Boden, in Wurzeln oder unter Laub weiter ausbreiten können. Für die Einsatzkräfte bedeutet das viel Koordination: Wasser muss rechtzeitig nachkommen, Fahrzeuge müssen pendeln und die Brandbekämpfung darf dabei nicht unterbrochen werden.

„Wir wurden zu einem Waldbrand alarmiert. Schon auf der Anfahrt war die Rauchentwicklung deutlich sichtbar. Vor Ort war schnell klar, dass wir ausreichend Kräfte und vor allem genügend Löschwasser an die Einsatzstelle bringen mussten“, berichtete Einsatzleiter und Pressesprecher Volker Schwenzfeier.

B49 gesperrt, Rundfunkwarnung für A5

Durch die starke Rauchentwicklung kam es auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Bundesstraße 49 musste zeitweise voll gesperrt werden. Auch für die nahegelegene Autobahn 5 wurde eine Rundfunkwarnung herausgegeben, da Rauch für Sichtprobleme sorgen konnte. Zwei Streifen der Polizei waren vor Ort, sperrten die B49 und nahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Die Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Im Anschluss folgten Nachlöscharbeiten und Kontrollen der betroffenen Fläche. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Schwenzfeier dankte allen eingesetzten Kräften für die schnelle und gute Zusammenarbeit. „Bei Wald und Flächenbränden zählt jede Minute. Gerade bei trockener Vegetation kann sich Feuer schnell ausbreiten. Deshalb ist es wichtig, dass solche Lagen früh erkannt und konsequent bekämpft werden.“

Feuerwehr mahnt zur Vorsicht bei Trockenheit

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass offene Feuer, achtlos weggeworfene Zigaretten oder heiße Fahrzeugteile auf trockenen Flächen schnell Brände auslösen können. Auch Müll oder Elektrogeräte gehören nicht in den Wald oder an Wegränder. Sie können nicht nur die Umwelt belasten, sondern im ungünstigen Fall ebenfalls zur Brandgefahr beitragen. Wer Rauch oder Feuer im Wald bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.

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