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Große Resonanz beim CDU-Neujahrsempfang in Romrod – „Lost Place“ Café Krumm wird abgerissen

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Kai Habermann hat zum Neujahrsempfang der CDU Romrod im Bürgerhaus zahlreiche Gäste aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik sowie etliche Mitglieder und Unterstützer begrüßen dürfen. In seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Stadtparlament hatte Habermann am Schluss seiner Ausführungen auch noch eine erfreuliche Nachricht dabei: das alte „Café Krumm“, der bekannte „Lost Place“ am Ocherbach in der Ortsmitte, wird abgerissen.

Zu den Gästen zählten unter anderem Romrods Bürgermeister Hauke Schmehl, Amtsvorgängerin und Ehrenbürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule und Kirtorfs Bürgermeister Christoph Lück. Außerdem gaben sich der Bundestagsabgeordnete Frederik Bouffier, Staatssekretär Michael Ruhl, die Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler, der CDU-Ehrenvorsitzende und Landrat a.D. Rudi Marx und der Kreislandwirt Andreas Kornmann die Ehre. Außerdem die amtierenden CDU/FWG Magistrats- und Fraktionsangehörigen sowie die neuen Kandidatinnen und Kandidaten der anstehenden Kommunalwahl.

Inhaltlich standen im Rahmen des Neujahrsempfangs Themen der Sicherheitspolitik im Vordergrund – natürlich neben bundes-, landes- und kommunalpolitischen Angelegenheiten. Den großen Rahmen setzte Oberst Michael Felten, stellvertretender Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr in Hessen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, wir befinden uns aber auch nicht mehr im Frieden“, sagte Felten.

Der Oberst betonte, dass sich die Lage voraussichtlich nicht kurzfristig entspannen werde, Deutschland sich verteidigungsfähig machen müsse und die Bevölkerung lernen solle, sich besser auf Krisen vorzubereiten. Jeder Haushalt solle sich für mindestens fünf Tage autark versorgen können und Vorkehrungen für Heizen bei Stromausfall treffen, so Felten. Zahlreiche Fragen aus dem Forum wurden von Felten beantwortet und intensiv diskutiert.

Bundestagsabgeordneter Frederik Bouffier bedankte sich anschließend für die Unterstützung bei der letzten Bundestagswahl und lobte das gute kommunale Engagement der CDU in Romrod. Bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkeiten seien wichtige Grundlagen der Demokratie, so Bouffier.

Natürlich kam Bouffier auch auf die Politik der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz zu sprechen. Trotz zahlreicher Gesetzesvorhaben sei die Stimmung in der Bevölkerung nicht positiv. Ursachen dafür seien die veränderte Weltlage, eine sinkende Kompromissbereitschaft hierzulande – auch begünstigt durch Social Media – und das schlechte Bild, das die Große Koalition zeitweise abgegeben habe. Zugleich betonte Bouffier politische Erfolge bei den Themen Migrationskontrolle, Erhöhung der Pendlerpauschale, Streichung der Gasumlage sowie den  Einstieg in eine Unternehmenssteuerreform.

Staatssekretär Michael Ruhl hob sodann Erfolge der hessischen Landesregierung unter CDU-Regierung hervor, etwa die 40 Millionen Euro Landesmittel für das Kreiskrankenhaus Alsfeld und das Wolf-Bestandsmanagement. Die Landtagabgeordnete Jennifer Gießler verwies auf die Soforthilfe für Kommunen in 2025; hier würden 300 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt an die Kommunen verteilt, um notwendige Investitionen anzugehen.

Stephan Paule als CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender hob die Bedeutung der bevorstehenden Kommunalwahl für die Kreispolitik hervor und hob den Neubau des Krankenhauses in Alsfeld, Verbesserungen in der Bildungsinfrastruktur, die Stärkung der ärztlichen Versorgung, den Erhalt von Arbeitsplätzen und Anreize für Firmengründungen als große Projekte hervor.

Bürgermeister Hauke Schmehl dankte den Kandidatinnen und Kandidaten der Kommunalwahlliste dafür, Verantwortung für Romrod übernehmen zu wollen. Er betonte, dass durch die Geschlossenheit der CDU/FWG-Fraktion in den vergangenen Jahren verantwortungsvolle Entscheidungen zum Wohle Romrods getroffen wurden. Er nannte als Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre die Wasserversorgung, den Ausbau des Kindergartens, Maßnahmen gegen den demografischen Wandel und den Ausbau erneuerbarer Energien.

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs hatte Kai Habermann noch eine erfreuliche Information dabei: Nach langen und intensiven Bemühungen, die Bürgermeister Hauke Schmehl und er angestoßen und immer wieder verfolgt hatten, werde das ehemalige Café Krumm in Romrods Stadtmitte, das seit Jahren verfällt, in naher Zukunft abgerissen. Habermann verwies darauf, dass dadurch ein Schandfleck in der schönen Schlossstadt verschwinde und das Stadtbild verschönert werde.

 

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