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Stadt Romrod Vogelsbergkreis

03.03.2020

Jubiläum in der Schlossstadt

ROMROD (pw)Die Häinze Kirmes feiert vom 8. bis 10. Mai ihr zehnjähriges Bestehen. Am Samstagabend fand im Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung des Kirmesclubs statt. Der knapp 90-köpfige Verein konnte drei neue Mitglieder begrüßen.

 

Die Vorsitzenden Lukas Emmrich und Marius Gemmer ließen in ihrem Bericht die Kirmes des Vorjahres Revue passieren und gaben einen Ausblick auf die Jubiläumskirmes. Rund 1.500 Besucher kamen im Jahr 2019 zu dem dreitägigen Schlossstadt-Event, das Vorab im Biergarten der Gaststätte zum Burghof mit einem Fassanstich durch Landrat Manfred Görig eröffnet wurde. Das eigentliche Wochenendprogramm umfasste zwei Diskjockeys, eine Live-Band und eine Blasmusikkapelle. „Wie immer war für jede Altersgruppe etwas dabei“, so die Vorsitzenden. Sie berichteten, dass der neue Kirmesschnaps mit Granatapfel und Ingwer vor Ende der Veranstaltung ausverkauft wurde. Gut etabliert haben sich laut ihren Angaben ein neuer Getränkelieferant und eine neue Beleuchtungstechnik mit Traversen für das Kirmeszelt. Zur neunten Auflage der Kirmes spendeten die Häinze insgesamt 600 Euro an das Deutsche Rote Kreuz sowie den Elternverein Betreuende Grundschule. Dort wurde das Geld unter anderem für Geräte zur Unfallrettung und Kinderspielsachen eingesetzt.

 

Für die Jubiläums-Kirmes kündigte Vorstandsmitglied Daniel Klingelhöffer erstmals ein viertägiges Programm an. Den Auftakt soll bereits am 7. Mai ein Kleinstadt-Abend machen. „Wir wollen mit jener Veranstaltung zum gemütlichen Beisammensein in ländlicher Atmosphäre einladen, das Miteinander und der Zusammenhalt zeichnen das Leben in einer Kleinstadt aus“, so Klingelhöffer. Es sollen am 8. Mai ein Discoabend mit dem Discjockey Team PowerPlay, am 9. Mai eine riesen Sause mit der Liveband SNOW und am 10. Mai ein Frühschoppen mit den Original Antrifttaler Musikanten folgen. Für Kinder ist am letzten Kirmestag wieder eine Hüpfburg geplant. An allen Tagen will ein neuer Imbissgastronom für Gegrilltes und Frittiertes sorgen. An weiteren Neuerungen sind ein geändertes Festzelt und ein Tanzboden vor der Bühne angekündigt.

 

Dem Bericht der Kassenverwalter Thomas Bing und Manuel Gemmer war zu entnehmen, dass zur Ausrichtung der jährlichen Kirmes rund 20.000 Euro an Fixkosten wie Gebühren, Mieten oder Gagen anfallen. „Eine ganz schöne Summe, die jedes Jahr aufs Neue gestemmt werden muss“, so Bing und Gemmer. Zur neuen Kassenprüferin wurde Maria Hoyer gewählt.

 

In einem Grußwort dankte Ortsvorsteher Hauke Schmehl dem Kirmesclub für sein Engagement zur Ortsgemeinschaft. „Wir können zum 10. Mal eine schöne Kirmes in Romrod feiern“, so Schmehl. Aus seiner Sicht ist die Veranstaltung für die Gemeinschaft im Ort wichtig und er bezeichnete sie dahingehend als einen Leuchtturm für Romrod.