• Banner Ortsteile Romrod

Stadt Romrod Vogelsbergkreis

Straßenreinigung

Nach der Straßenreinigungssatzung muss mindestens einmal wöchentlich der Gehweg und die Straße gereinigt werden. Dies gilt auch für unbebaute Grundstücke innerhalb der Ortschaften.In diesem Zusammenhang wird noch darauf hingewiesen, dass Hecken und Sträucher soweit zurückzuschneiden sind, dass sie nicht in Gehwege und Straßen hineinragen.WinterdienstGemäß §§ 10, 11 und 12 in Verbindung mit § 3 der Satzung über die Straßenrei­nigung der Stadt Romrod vom 7. 6. 1973 haben die Verpflichteten (Eigentümer, Erbbauberechtigte, ggf. Mieter) bei Schnee- und Eisglätte die Gehwege, Treppen, Überwege und Zugänge zur Fahrbahn zu befreien bzw. so zu streuen, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird.Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die Eigentümer und Besitzer der auf der Gehwegseite befindlichen Grundstücke als auch die Eigentümer und Besitzer der auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Grundstücke zur Schneeräumung bzw. zum Streuen verpflichtet. Die Verpflichtungen gelten für die Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr. Sie sind bei Schneefall jeweils unverzüglich durchzuführen; bei länger anhaltendem Schneefall auch zusätzlich in einem angemessenen Zeitabstand.Hausnummerierungnach § 125 Abs. 3 des BauGB hat der Eigentümer sein Grundstück mit der I von der Stadt festgesetzten Nummer zu versehen. Diese Gesetzregelung hat nicht zuletzt den Sinn, dass ein Grundstück bei Notfalleinsätzen und Hausbesuch durch Rettungsdienste und Ärzte leichter gefunden werden kann. Bei schlecht lesbaren und unbeleuchteten Hausnummern geht oft wertvolle Zeit verloren, bis z. B. Patienten geholfen werden kann. Ähnliches gilt auch für Feuerwehreinsätze und polizeiliche Maßnahmen.

Rasenmäherbenutzung

Mit dem Wegfall der Hessischen Gefahrenabwehrverordnung gegen Lärm (LärmVO) zum 31.12.2004 gelten bezüglich des Lärmschutzes die Regelungen der 32. Bundesimmissionsschutzverordnung. Gemäß § 7 dieser Regelung ist in Wohn- und Kleinsiedlungsgebieten der Betrieb bestimmter Geräte nur an Werktagen und nur in der Zeit von 07.00 bis 20.00 Uhr erlaubt.

- Rasenmäher
- Rasentrimmer/ Rasenkantenschneider (ohne Verbrennungsmotor)
- Beton- und Mörtelmischer
- Fahrzeugkühlaggregate
- Heckenscheren
- Planiermaschinen
- Hochdruckwasserstrahlmaschinen
- Fugenschneidern

Andere Geräte, wie Gras- und Rasentrimmer/ Graskantenschneider mit Verbrennungsmotor, Laubbläser, Laubsammler und Freischneider dürfen über die o. a. Regelungen hinaus auch in der Zeit von 07.00 - 09.00 Uhr, von 13.00 - 15.00 Uhr und nach 17.00 Uhr nicht betrieben werden, es sei denn, dass die Geräte die Normvorgaben bestimmter Umweltzeichen erfüllen.

Verbrennen - Abflämmen

Es ist verboten:

Landschaftsprägende Hecken, Gebüsche, Feld- und Ufergehölze oder Ein­Zelbäume zu beseitigen. Darüber hinaus ist jedoch schon ein übermäßiges Auslichten und Zurückschneiden nur mit Genehmigung der Unteren Natur­schutzbehörde erlaubt.

Grundsätzlich jegliches Beseitigen, Auslichten oder Zurückschneiden von Hecken in der freien Natur in der Zeit vom 1. März bis zum 31. August.

Hecken, Gebüsche, Röhrichte, Schilf bestände oder die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen oder nicht bewirtschafteten Flächen oder an Wegrändern abzubrennen.

Landwirtschaftliche und gärtnerische Abfälle in zusammenhängend bebauten Gebieten, also innerhalb von Dörfern und Städten zu verbrennen.

Es ist erlaubt:

Diese Abfälle unter bestimmten Voraussetzungen außerhalb bebauter Ortsteile auf den Grundstücken, wo sie anfallen, zu verbrennen, Es muss aber eine zuver­lässige Aufsichtsperson dabei sein und das Verbrennen darf nur bei trockener Witterung unter möglichst geringer Rauchentwicklung von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr und samstags zwischen 8.00 und 12.00 Uhr von­statten gehen.

Obwohl dieses weitverbreitete Verbrennen pflanzlicher Abfälle teilweise gestattet ist, wäre es sinnvoller und nützlicher, diese Stoffe dem natürlichen Kreislauf in Form von Kompost etc. wieder zuzuführen.

Grenzabstände für Pflanzen

Bei Neueinpflanzungen im Garten stellt sich immer wieder die Frage der Grenzab­stände zum Nachbargrundstück. Das Hessische Nachbarrechtsgesetz weiß Rat. Zum Beispiel muss beim Anpflanzen von Kernobst-, Süßkirsch- und veredelten Walnussbäumen der Abstand zwischen dem eigenen Grundstück und dem des Nachbarn 2 m betragen. Bei allen übrigen Obstbäumen genügt da ein Zwischen­raum von 1,5 m. Sollen neue Ziersträucher wie Flieder, Wacholder, falscher Jasmin usw. die Gartenlandschaft verschönern, muss 1 m Abstand gewahrt bleiben. Auch die „fruchtigen" Beerensträucher können nur mindestens 0,5 m vom Nachbargrundstück entfernt gepflanzt werden. Einzige Ausnahme sind Brombeersträucher, bei ihnen ist ein Abstand von 1 m einzuhalten.

Soll den Garten ein etwas stärker wachsender Baum, wie Eiche oder Linde zie­ren, sind schon 4 m Abstand erforderlich. Bei Fichten, Rottannen oder Lebens­bäumen beispielsweise, genügen 2 m Abstand. Bestimmend für die jeweils vorgesehenen Abstände ist natürlich der mögliche Wuchs der Pflanze, nicht ihre Anfangsgröße. Da sind noch die Hecken. Der notwendige Abstand richtet sich bei ihnen nach der Höhe. Soll eine Hecke bis zu 1,2 m wachsen, sind 0,25 m Zwischenraum nötig, bis zu 2 m Höhe ist schon 0,5 m Zwischenraum und bei Hecken, deren Höhe 2 m übersteigen soll, müssen 0,75 m Platz zum Nachbar gelassen werden.

Verkehrsschilder müssen frei sein!

Es wird darauf hingewiesen, dass Hecken, Bäume und Sträucher nicht über die Grundstücksflächen in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen dürfen. An verschiedenen Stellen ist zu beobachten, dass Verkehrsschilder oder Straßenschilder durch den Bewuchs vom angrenzenden Grundstück nicht mehr zu sehen sind. Es sind teilweise auch Laternen zugewachsen.

Grabsteine müssen standsicher sein!

Die Stadt Romrod weist die Nutzungsberechtigten und Verantwortlichen für Grä­ber auf den Friedhöfen der Großgemeinde auf die Bestimmungen zur Friedhofs­und Bestattungsordnung hinsichtlich der Standsicherheit von Grabdenkmälern hin. Die Nutzungsberechtigten und Verantwortlichen haben die Standfestigkeit von Grabsteinen zu überprüfen und Mängel zu beseitigen. Durch kräftiges Anfas­sen und Rütteln oder auf andere geeignete Weise muss festgestellt werden, ob der Grabstein noch feststeht und nicht in seinem Gefüge gelockert ist. Die Verantwortlichen sind für jeden Schaden (auch Personenschaden) haftbar, der durch Umfallen von Grabmälern oder sonstigen baulichen Anlagen, oder durch Abstürzen von Teilen verursacht wird.

Wasser-Hausanschlussleitungen

Bitte bei der Erneuerung von Wasser-Hauanschlussleitungen beachten!!

Sollte ihre Wasserhausanschlussleitung aus elektrisch nicht leitenden Materialien bestehen (Kunststoff), möchten wir sie darauf aufmerksam machen, dass das Gebäude evtl. keine wirksame Erdungsanlage mehr hat.

Wir empfehlen ihnen daher, einen bei der OVAG eingetragenen Elektroinstalla­teur mit der Überprüfung der elektrischen Anlagen ihres Hauses zu beauftragen. Er kann fachgerecht feststellen, ob die Schutzmaßnahmen für die elektrischen Anlagen, unabhängig von einer leitenden Verbindung mit dem Wasserrohrnetz, wirksam sind und kann gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen zur Erhaltung des Potentialausgleiches in ihrem Auftrag durchführen.

Gemäß der „Verordnung über allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsver­sorgung von Tarifkunden" (AVBEltV), sind Hauseigentümer für die Sicherheit ihrer elektrischen Installationsanlagen selbst verantwortlich.
Die Versorgungsunternehmen können im Zusammenhang mit den Änderungsar­beiten keine Haftung übernehmen.