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Stadt Romrod Vogelsbergkreis

Das Lob der kleinen Stadt

Romrod ist tatsächlich eine kleine Stadt – und das schon seit 453 Jahren. Der Verleihung der Stadtrechte ging nach dem Übergang an die Landgrafschaft Hessen die Verleihung von „Freiheitsbriefen“ voran. Dies stellte eine Besserstellung der Bürger Romrods dar, die dazu führen sollte, dass mehr Menschen nach Romrod kämen.

Das wünschen wir uns in Romrod auch heute – und wir tun etwas dafür. Wer Romrod schon länger kennt, weiß um die Entwicklung der kleinen Stadt. Sie zählt heute ca. 3.000 Einwohner, die sich auf 5 Orte verteilen: Zell, Romrod, Strebendorf, Nieder-Breidenbach und Ober-Breidenbach.

In Romrod findet man alles, was man sich in einer kleinen Stadt an Versorgungseinrichtungen wünscht. Angefangen bei Kindergarten und Schule über Ärzte und Apotheke bis hin zu dem Angebot in unserem Einkaufszentrum sowie von Handwerkern und Gastronomie. In Kindergarten und Schule werden neue Wege beschritten, um in enger Kooperation eine noch bessere Förderung unserer Kinder zu verwirklichen. Romrod wurde ausgewählt und ist somit einziger Teilnehmer im Vogelsbergkreis im Hessischen Modellvorhaben „Tandem“.

An der Grundschule in Romrod wird in beispielhafter Weise – ebenfalls einzig im Vogelsbergkreis – eine Mittagsbetreuung für die Schulkinder realisiert. Sie beinhaltet ein Mittagessen, die Betreuung der Hausaufgaben, Förderunterricht und viele weitere Angebote. Gerade die Vereinbarkeit von Kindern und Familie soll durch gute Angebote ermöglicht werden: bedürfnisgerecht und von hoher Qualität.

Im Lebensmittelbereich ergänzen sich handwerklich ausgezeichnete Traditionsbetriebe und ein Supermarkt zu einer Angebotspalette, die Romrod zu einem Anziehungspunkt in der Region macht. Ergänzt wird dies durch die NON-Food Palette, die vom alt eingesessenen Möbelgeschäft über Floristik, Friseur und Kosmetik bis zum umfangreichen Dienstleistungsangebot der Handwerksbetriebe reicht.

Dieses runde Angebot macht Romrod auch für ältere Menschen zu einem interessanten Wohnort. Die Rundumversorgung schließt natürlich auch die ärztliche Versorgung dreier niedergelassener Ärzte sowie die Kundenbetreuung durch eine vertrauenswürdige Apotheke ein. Komplettiert wird die sichere Dienstleistung für Senioren durch die örtliche Sozialstation, die bei Pflege, Krankheit oder aber auch in der Hauswirtschaft kompetente und zuverlässige Unterstützung liefert.

Romrod am Schlosse

Unser Schloss

Eine wirkliche Besonderheit gibt es in Romrod seit die Sanierung von Schloss Romrod abgeschlossen ist. Schloss Romrod schlief einen langen Dornröschenschlaf. Alt ist es, sehr alt, an Hand der Datierungen des Alters der Holzfunde geht man davon aus, dass es die ehemalige Wasserburg schon Ende des 12. Jahrhunderts gegeben hat. Die darauf folgende wechselhafte Geschichte brachte gute und schlechte Zeiten unter den Herren von Romrod, den Landgrafen von Hessen, dem Großherzog von Hessen-Darmstadt und schließlich dem Land Hessen. Die letzte Nutzung bestand darin, dass die Familien der Kriegsvertriebenen hier ihr erstes Zuhause fanden. Nachdem sie alle anderweitig Wohnungen gefunden hatten, gab es keine weitere Verwendung.

Wie im Märchen wuchsen die Bäume immer höher und deckten das Schloss zu – bis mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein neuer Eigentümer gefunden wurde. Von da an wurde es im Schloss lebendig. Es wurde saniert, renoviert und gegraben. Von 1996 – 2003 dauerten die Arbeiten an. Das Ergebnis ist außerordentlich. Auf Schloss Romrod wurde eine umfangreiche Sanierung in außerordentlicher Qualität durchgeführt. Sie dient als Beispiel für alle Bauherren, die sich für die Erhaltung von Denkmalen interessieren. Dies wird in den Seminaren der DenkmalAkademie in Theorie und Praxis vermittelt.

Die Bildungseinrichtung der Stiftung hat seit 2003 ihren Sitz auf Schloss Romrod und trägt mit ihrem Weiterbildungsangebot erheblich zur Attraktivität der Region bei. Neben der Akademie hat ein Gastronomie- und Hotelbetrieb im Schloss seine Tore geöffnet. Für Familienfeierlichkeiten, insbesondere für Hochzeiten bietet das Schloss mit dem Schlosspark in Verbindung mit der angrenzenden Schlosskirche ein traumhaftes Ambiente.

In der zum Kulturhaus umfunktionierten ehemaligen Synagoge finden Kleinkunstveranstaltungen, Ausstellungen und kulturelle Treffen statt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den ehemaligen Betsaal für standesamtliche Trauungen zu nutzen: ein unvergessliches Ereignis. Um Gästen und interessierten Besuchern unsere kleinen und großen Sehenswürdigkeiten besser präsentieren zu können, bieten ehrenamtliche Führer Rundgänge an. Diese sind über über die Stadtverwaltung (Tel. 06636/562) oder das Kulturbüro Tel. 06636/ 917981 ggf. auch kurzfristig buchbar.